Wie es ein Naturbad wurde

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Das Waldschwimmbad in Hude, ein über 50 Jahre altes und seit 1999 unter Denkmalschutz stehendes Freibad, wurde in ein Naturbad umgebaut.
Am 26.03.2004 wurde der Förderverein Naturbad Hude e. V. gegründet. Vereinszweck ist die Förderung des Schwimmsports in der Gemeinde Hude und die Unterstützung der Gemeinde beim Erhalt des öffentlichen Waldschwimmbades, dem heutigen Naturbad.

Erster Vorsitzender des Fördervereins war Klaus Maly. Er war der Initiator für die Umwandlung in ein Naturbad. Leider konnte er sein Projekt nicht mehr zu Ende führen, da er viel zu früh verstarb.
Nachdem der Denkmalschutz seine Bedenken ausgeräumt hatte, fasste der Rat der Gemeinde Hude im Oktober 2004 den Beschluss zum Umbau des Waldschwimmbades in ein Naturbad. Voraussetzung war hierfür auch, dass sich der noch junge Förderverein verpflichtete, mit erheblichen Eigenleistungen durch die Mitglieder und das Einwerben von Spenden seinen Beitrag zum Umbau zu leisten.

1. Bauabschnitt

Im ersten Schritt erfolgte in 2005 die Umstellung auf das natürliche Verfahren. Der Filterbereich, bestehend aus dem Neptunfilter (ca. 300 m²) und dem Nassfilter (ca. 100 m²), wurde angelegt, die dazugehörigen Rohrleitungen verlegt und die Wasseraufbereitungsanlage für das Brunnenwasser eingebaut. Zur Minimierung der Betriebskosten wird Füllwasser aus dem eigenen Brunnen gefördert. Die hohen Eisen- und Phosphatkonzentrationen des Brunnenwassers werden über eine neue Füllwasseraufbereitungsanlage eliminiert.
Der Förderverein Naturbad war mit seinen Helfern, Sponsoren und Mitgliedern bei Rückbauarbeiten, der Sanierung und Renovierung des Umkleidegebäudes sowie bei der Erweiterung und Verschönerung der Außenanlagen aktiv.

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Die Finanzierung des 1. Bauabschnitts erfolgte über eine Förderung aus dem Leader plus - Programm (EU-Fördertopf über den Zweckverband Wildeshauser Geest). Die Gemeinde Hude hat in gleicher Höhe ihren finanziellen Beitrag geleistet

2. Bauabschnitt

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Im zweiten Bauabschnitt 2006 wurde das Schwimmerbecken durch den Bau eines Flachwasserbereichs um ca. 400 m² erweitert.
In die ungefliesten Becken wurde eine Folie wurde eingebracht. Ausserdem verblieb der bei der Erweiterung des Schwimmbeckens angefallene Bodenaushub auf dem Gelände und wurde in einen Wall rund um die Liegeweise wieder eingebaut. Der Förderverein übernahm die Bepflanzung des Walls.

3. Bauabschnitt

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Im dritten Bauabschnitt erfolgte 2007 die Sanierung und der Umbau der WC-Anlage und eine Erweiterung des Parkplatzes. Die Wiederherstellung und die Vervollständigung der Ligusterhecken um die Becken, eine Auflage des Denkmalschutzes, übernahm der Förderverein Naturbad mit seinen Pflanzaktionen. Die Finanzierung der Büsche und Bäume erfolgte aus Zweckerträgen der Bingo-Lotterie.

Anmerkungen und Zahlen:
Baujahre: Becken 1954, Umkleidegebäude 1955, Toilettenhaus 1959.
Mitteilung über die Aufnahme in das Verzeichnis der Kulturdenkmale (1999):
Badeanstalt ("Waldschwimmbad") mit Hecken und Grünbereichen als Teil einer Gruppe baulicher Anlagen.
Schwimmbecken: 450 m² plus 400 m² Flachwasserzone (Kies)
Nichtschwimmerbecken: 300 m²
Kleinkindbecken 75 m²
Folienstärke: 1,5 mm
Oolith-Splitt: ca. 900 to